Tim Dieck

Allgemeiner Steckbrief

 

 

Tim Dieck

Geb.: 07.04.1996 in Dortmund

Größe: 178 cm

Wohnhaft in Dortmund

Neben dem Sport: Sportsoldat und Sportwissenschaftstudium an der Ruhr- Universität Bochum

Hobbie: Musik, Reisen, Sport, Freunde treffen

Eiskunstlauf seit 2000, Eistanz seit 2011

                                                                                                                              

 

 

 

Persönlicher Steckbrief

Geboren in Dortmund und außer zu Wettkämpfen, Trainingsaufenthalten etc. nie verlassen 😄

Ich bin mittlerweile 21 Jahre alt und stehe nun schon seit 17 Jahren auf dem Eis (erste Schritte auf dem Eis mit 4).
Da ich aus einer reinen Eislauffamilie stamme, fiel mir der Anfang vielleicht leichter als anderen.

Seitdem war meine Mutter meine Trainerin. 4 mal konnte ich zu diesem Zeitpunkt die deutschen Nachwuchsmeisterschaften gewinnen.

Hobbys, neben meiner Leidenschaft dem Eiskunstlauf, sind unter anderem das Tanzen oder jegliche andere
Sportart und viel viel Musik – sei es Musik schneiden oder auch selber spielen (Gitarre, Klavier). 

 

Neben meinen sportlichen Zielen verfolge ich schon seitdem ich den ersten Film im Kino gesehen habe von einer Schauspielkarriere. Abwehr sagen das nicht ziemlich viele von sich? Ja das stimmt, aber ich weis, dass es zu mir passt und ich gerne in verschiedenste Rollen schlüpfe. Ich habe die Leidenschaft, auf dem Eis liebe ich es unterschiedliche Geschichten zusammen mit meiner Partnerin Katharina zu erzählen und den Zuschauer in eine andere Welt eintauchen lassen, schon früh für mich entdeckt. Komme ich diesem Traum etwa näher? Vielleicht ein wenig, da wir im Oktober 2017 als Eistanzpaar zusammen in einem Kinofilm mitwirken durften. Eine sehr spannende und für uns sehr aufregende Geschichte. Damit bin ich meinem großem Ziel aufjedenfall einen Schritt näher gekommen 😉

©2017 Walker + Worm Film GmbH
photo:Bernd Spauke

Alle Informationen zu dem Film findet ihr hier: 

Glück-ist-was-für-Weicheier

 

Da ich schon immer sportverliebt war, habe ich so ziemlich jede Sportart ausprobiert, die man sich vorstellen kann. Neben dem Eislaufen spielte ich zum Beispiel noch leistungsmäßig Tennis. Mit 12

Jahren kam dann ein Zeitpunkt, wo ich mich für eine der beiden Sportart

entscheiden musste, da Schule und zwei Sportarten leistungsmäßig weiter zu machen, nicht möglich war.

Ich entschied mich dann nur noch Tennis zu spielen und aus der Eislaufszene auszusteigen. Nach 2 Jahren kam ein Moment, wo ich mir sagte: „irgendwas fehlt in meinem Leben.“ Wie es das Schicksal wollte, hängte ich den Tennisschläger an den Nagel und fing wieder mit dem Eislaufen an.

 

 

Bis zu dieser Zeit, lief ich nur in der Disziplin Einzel im Verein ERC Westfalen Kunstlauf in Dortmund, welcher sich bis heute nicht geändert hat. Jedoch nicht lange nachdem ich wieder anfing, kam mein jetziger Trainer auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht mal mit einer Partnerin Eistanzen versuchen möchte. Obwohl ich immer schon ein besserer Läufer als Springer war, war ich bis zu diesem Zeitpunkt so gar nicht davon überzeugt. Doch ich habe mich „überreden“ lassen und lief mit meiner ersten Partnerin. Dies hielt knapp 2 Jahre, bis ich schließlich meine Partnerin wechselte.

Dann kam meine zweite Partnerin, mit der ich es unteranderem geschafft habe im Jahr 2014 zur Juniorenweltmeisterschaft in Sofia zu fahren. Unsere gemeinsame Zeit endete jedoch danach, als sie sich dazu entschlossen hat aufzuhören.

Ich war wieder auf Partnersuche.

Da mein Trainer Vitali Schulz noch immer Kontakt zu ihr hatte, dauerte es nicht lange bis ein Probetraining mit meiner jetzigen Partnerin Katharina Müller organisiert wurde.

Vom ersten Moment an, hat es bei uns gepasst und wir haben uns dazu entschieden, unsere Karriere gemeinsam fortzusetzen.             

Gleich im ersten Jahr gewannen wir die Deutsche Juniorenmeisterschaft 2014/15 und durften zur Juniorenweltmeisterschaft 2015 nach Tallinn fahren. Dort erreichten wir gemeinsam den 12. Platz.

In unserer zweiten Saison mussten wir dann in die Seniorenklasse aufsteigen. Wie man sagt, ist aller Anfang schwer und genauso fing auch unsere Saison an. Es ging ab, dann aber auch schnell aufwärts und wir konnten unter anderen in Dortmund bei der bekannten NRW Trophy 2015 den 3 Platz und bei einem Challenger Wettbewerb (Serie nach den Grand-Prixs) einen 5 Platz erreichen. Im Dezember 2015 wurden wir Deutsche Vizemeister, was bedeutete, dass wir zu den Europameisterschaften nach Bratislava im Januar 2016 fahren durften. Dort lief es für uns leider nicht wie geplant und wir konnten das erhoffte Finale nicht erreichen.

Die Saison 2015/16 war mit den Bavarian Open 2016 in Oberstdorf, bei denen wir unsere WM-Qualifikationspunkte erreichten, vorbei. Trotzdem liefenwir noch fleißig unsere Programme, da wir als Ersatzpaar für die WM bereit sein mussten.

Nachdem wir unsere ersten beiden Sommertrainingslager in Toronto (Canada) hatten, haben wir uns seit der Saison 2016/2017 entschieden, mit dem Top Team von Marina Zoueva, welche unter anderem die beiden Goldmedaillengewinner Tessa Virtue/ Scott Moir und Meryl Davis/ Charlie White trainierte, zusammen zu arbeiten. 

 

 

Foto: Marina Zoueva (links), Oleg Epstein (rechts)

 

 

 

Obwohl unser Haupttrainer immer noch Vitali Schulz ist, probieren wir, wenn es zeitlich und hauptsächlich finanziell passt, nach Amerika zu fahren, um mit Top Paaren in einem Top Team zusammen zu trainieren.
Zusammen verfolgen wir weiterhin unser großes gemeinsames Ziel bei den Olympischen Spielen teilzunehmen und werden weiter darauf hinarbeiten.
Nun bin ich froh, dass mich mein Trainer damals zu diesem wundervollen Sport „überredet“ hat  und wir sind gespannt, was unsere weitere Karriere mit sich bringt 😃

 

Foto: Hella Höppner

 

ISU Biography – Tim Dieck

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