Das Geheimprojekt!!! #glückistwasfürweicheier

 

 

Wir versuchen uns im Film

Alsoooo…..endlich endlich dürfen wir das große Geheimnis um den Hashtag „secretproject“ lüften!!

Lange durften wir euch nur mit den kleinsten Details füttern, obwohl wir euch allen am liebsten von jeder einzelnen Sekunde berichtet hätten!

Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass es etwas vor der Kamera war. Aber was genau es sein wird, wussten bis zu diesem Blog nur die Wenigsten. Es war stillschweigen angesagt.

Als wir von Amerika im Sommer zurückkamen und die „europäische“ Wettkampfsaison noch nicht begonnen hatte, erhielt Tim eine Anfrage: Eine Filmproduktion sucht in NRW einen männlichen Eiskunstläufer!

Ohne lange zu zögern  setzte sich Tim mit dem Regieassistenten in Verbindung.

Bei einem der Telefonate stellte sich zufällig raus, dass in dem geplanten Film eigentlich ein Eistanzpaar vorkommt. So kam es dazu, dass nicht nur Tim, sondern wir beide einige Tage später nach Bad Salzuflen zum Gespräch fuhren. Ohne große Erwartung und gar Vorstellung davon, in was wir uns da eigentlich gerade  reingeritten haben, fuhren wir  nach dem Training dort hin.  😛

Tatsächlich dachten wir, dass wir nur mit einigen der Organisatoren sprechen werden, klären was von uns erwartet wird bzw. um was es sich denn nun genau handelt,etc.

Aber falsch gedacht; nach einer kleinen Vorstellungsrunde entwickelte sich die ganze Situation bereits zu einem Casting, in der wir das Drehbuch bereits erhielten und Planungsgespräche für die Drehtage ausdiskutierten.

Glücklicherweise passten alle Termine so, dass wir zu den festgelegten Tagen vor Ort, in Dortmund, waren.

Nun hieß es erstmal abwarten um die offizielle Bestätigung zu erhalten.

Wir erfuhren von der Größe des Projekts und lernten einige sehr bekannte Persönlichkeiten aus der deutschen Filmbranche kennen.

 

Mit Anca  Lazarescu, der Frau, mit den meisten Filmpreisen in Deutschland, als Regisseurin und Helmut Fulss, welcher den meisten vielleicht durch die so populären „Wilden Kerle“ ein Begriff sein könnte, als Regieassistent, waren wir mehr als sehr gut bedient.

Zum Glück kannten wir beide vorher nicht persönlich und erfuhren erst nach dem Casting, wer da gerade eigentlich vor uns stand. Wir lachen immer noch darüber, wie wohl das Casting verlaufen wäre, wenn uns bewusst gewesen wäre, wo wir da eigentlich hineingeraten sind 😉 .

 

Bei dem Casting haben nicht nur die zeitlichen Termine gepasst, sondern die Rollen, die für uns vorgesehen waren, als auch das zwischenmenschliche mit  Anca und Helmut. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut und waren alle voneinander begeistert.

Unter diesem guten Omen haben wir auch relativ zügig eine offizielle Bestätigung bekommen die Rolle der Geraldine und des Mädchenschwarmes Nicolai spielen zu dürfen !!!

 

Kurzer Inhalt mit lustiger Hintergrundgeschichte zum Film:

Seit September 2017 fingen die Dreharbeiten für den Film „ Glück ist was für Weicheier!“ in der Kurstadt Bad Salzuflen an. ( Produktion: Walker & Worm Filmproduktion )

www.w2-film.de

 

Die Crew hat ihre Szene im Kasten: Regisseurin Anca Miruna Lãzãrescu mit (v. li.) Hellmut Fulss (Regieassistent), Philipp Worm (Producer), Christian Sonnberger (Junior-Producer), Tobias Walker (Producer) und Kameramann Christian Stangassinger. Foto: yt

 

In der Geschichte geht es um die zwölfjährige Jessica , die es nicht leicht im Leben hat.

Nicht nur, dass sie gegen ihre täglichen Ticks ankämpfen muss, hält auch noch ihr Schwarm Nicolai (gespielt von Tim) sie für einen Jungen.

Jessica hat eine Schwester, die trotz ihrer unheilbaren Krankheit alles viel besser im Griff zu haben scheint als sie selbst.

Es besteht jedoch ein Problem: Aus Sorge zu ihrer Schwester werden mit jeder Verschlechterung der Krankheit, auch Jessis Ticks immer schlimmer.

Als die beiden Schwestern in einem alten Buch von einem Ritual hören, dass Krankheiten durch Geschlechtsverkehr auf den Partner übertragen soll, beschließt Jessica ihre Schwester zu retten, egal wie verrückt der Plan  auch sein mag…außerdem wäre da ja auch noch das Thema Nicolai zu klären….

Mehr erfahrt ihr hier:

ZDF – Glück ist was für Weicheier

Wir können nur sagen, dass es eine bezaubernde und tolle Tragikomödie sein wird!

Aber wisst ihr was das lustige an dem Ganzen ist?!

Der Film wird eine Verfilmung des Buches „ Glück ist was für Weicheier“ ,geschrieben von Silvia Wolkan.

Silvia Wolkan ist eine Autorin gebürtig aus Oberstdorf ( unserer Eislaufmetropole !!!)  😀

Da kann man wohl nun gut nachvollziehen, wieso dort Eisläufer bzw. Eistänzer drin vorkommen ;p oder ?!

Auch der ganze Handlungsort ist im Buch eigentlich Oberstdorf. Doch durch unzählige Gesetzte war es der Filmproduktion leider nicht möglich tatsächlich in Oberstdorf drehen zu können und deswegen fanden sie den Ersatz in Bad Salzuflen.

Naja, die Welt scheint manchmal tatsächlich ziemlich klein zu sein ….

Bis zu unserem ersten Termin dauerte es auch nicht  mehr lang.

Im ausgewählten Treffpunkt, die Dortmunder Eishalle, ging es um die Erstellung der Autogrammkarten für den Film.

Das erste Mal in der Maske sitzend suchten wir parallel mit Anca das perfekte Outfit für unsere „Nicolai und Geraldine“ Autogrammkarte aus .

 

Beide Regisseure, eine Visagistin und einer der zur Zeit begehrtesten Kameramänner waren für das Fotoshooting nach Dortmund gekommen.

Als wir mit dem Shooting durch waren, versuchten wir eine grobe Choreo ,auf ein davor bereits gewähltes Lied aufzubauen. Im Film soll nämlich eine Schaulaufszene vorkommen.

Auch hier war alles komplett anders als wir es aus unserem Sport kennen. Bei der Choreo mussten wir darauf achten unsere Bewegungen so abzustimmen, dass es mit der Kamera harmoniert und dass viele Elemente für den Zuschauer und die Kameralinse bestimmt  ausgewählt werden mussten. 

Danach ging es erst einmal wieder an die Wettkampfvorbereitung!

Insgesamt sollten wir drei Drehtage haben. Natürlich sind wir, vor allem Katharina, als Eislaufpartnerin von Nicolai,  nicht soooo oft in dem Film zu sehen. Tim allerdings hatte doch noch einige Szenen mehr zu spielen, da er ja als Mädchenschwarm noch diese „Situationen“  auskosten durfte 😛

Nach dem Wettkampf in Nizza ging es ein paar Tage später auch schon endlich los…!! Wir waren MEGA aufgeregt und konnten es kaum erwarten hinter die Kulissen eines echten 90 minütigen Filmes zu schauen!!!

Am Vorabend des Drehtages kamen in wir im Hotel an. Alles war bereits organisiert: Hotelzimmer gebucht, der Tagesablauf war personalisiert und ausedruckt, die Abholzeit ebenfalls festgelegt.

Unsere ersten Impressionen  gefielen uns schon 😉

 

1.Drehtag:

Tim musste bereits früher ans Set, weil er noch eine andere Szene spielen musste.  So kamen wir beide etwas versetzt an der Basis an . An diesem Tag drehten wir in einer Schule. Nicht nur wir, sondern auch die Schüler waren super neugierig, was hier denn nun passiert.

Der erste Weg, wenn man an der Basis (Achtung gelernter Fachbegriff! Haha) ankam ging meist zum Caterer und man holte sich einen Kaffee. Erst danach waren wir in der Maske zum Haare stylen und schminken.

Der weitere Weg führte zu den Kostümbildnern, welche all ihre Outfits sorgfältig in einer Mappe dokumentiert und festgelegt hatten. So bekamen wir beide ziemlich coole Klamotten.

Katharina wollte direkt am ersten Tag schon einige der Teile abkaufen J Mädchen und Mode eben 😛

Aber zu genau werden wir euch jetzt nicht protokollieren was passiert ist, weil ja noch unser Video- Blog dazu aussteht und ihr selbst mit in das Leben eines Schauspielers schlüpfen dürft. 

Mehrere Stunden später kam dann auch endlich unsere gemeinsame Szene ! Bis dahin hieß es für Katharina warten, warten, warten… aber weil alles so aufregend und spannend war, verlief diese Zeit dann trotzdem zügig.

Es war ein wahnsinnig anderes aber auch gleichzeitig tolles Gefühl vor der Kamera zu stehen.

Die Szene wurde mehrmals nacheinander gespielt. Aus allen Perspektiven mussten wir die Szene einfangen und nochmals wiederholen, wenn der Regisseurin etwas nicht gefiel oder sie Verbesserungsvorschläge hatte. Wie beim Training auf dem Eis eben 😛

 

 

Nicolai und Klara 😉

 

Mit Erstaunen stellten wir fest, wie viele fleißige Menschen eigentlich hinter der Kamera stehen und nur darauf achten, dass jede Sekunde des Filmes perfekt wird. Es ist ein super großes Team mit viel Leidenschaft zur Arbeit gewesen.

Als der erste Drehtag vorüber war, waren wir voller positiver Energie geladen und wollten gar nicht mehr aufhören zu drehen. Es ging danach nur noch ins Fitnessstudio, um die ausgelassene Eiseinheit des Tages nachzuholen, zum Abendessen und dann auch schon relativ zeitig ins Bettchen , weil der zweite Drehtag für Beide früh beginnen sollte.

 

2.Drehtag:

Getankt mit den Eindrücken des vorigen Tages, sind wir ohne Probleme früh aufgestanden und erst einmal zum Training nach Herford gefahren. Schließlich haben wir ja noch eine eigentliche Aufgabe, die auf keinen Fall vergessen wurde ;)Wir konnten glücklicherweise spontan Eiszeiten in Herford bekommen, da Dortmund viel zu weit wäre. Nach dem Training fuhren wir dann zurück ins Hotel, duschen, Klamotten wechseln  und ab zur Basis. Der Ablauf bei Ankunft war derselbe. Kaffee, Maske, Kostüm, zum Motiv gehen.

Auch heute hieß es warten für Katharina, weil Tim an dem Tag eine Stuntszene drehen durfte!! Wie cool ist das denn bitte ?! Da die Szene ziemlich komplex und aufwendig für die Kamera war, kamen wir in die Verzögerung rein. Wieder mit weiteren neuen Schauspielerfahrungen, lustigen Momenten und viel Zeit, um die anderen Leute alle besser kennen zu lernen, ging es zur Mittagspause.

In der Mittagspause wurde dann kurzfristig entschieden, dass unsere gemeinsame Szene nicht mehr in die Planung passt und sie verschoben werden musste.

Na toll, Katharina lief den ganzen Tag hübsch rum und hatte keine andere Aufgabe als für unseren Vlog zu filmen und Blödsinn mit den jüngeren Mädels zu machen. Aber auch das war keine verschwendete Zeit.

 

 

Nach dem Dreh verlief der Abend ebenfalls gleich: Fitnessstudio, Abendessen. Was sich übrigens ziemlich schwierig in Bad Salzuflen gestalten lässt, wenn man nach 21 Uhr essen gehen will.

Bitte sehr, da haben wir doch die Parallelen zu Oberstdorf haha. (Nein Spaß, wir lieben Oberstdorf!)

Danach hieß es bettfertig machen, Koffer packen und am nächsten Tag zum Training nach Dortmund mit Herrn Skotnicky.

Das komplette Wochenende trainierten wir  in Vorbereitung auf Minsk mit ihm durch. Hier ein Danke an unseren Bundestrainer! <3

Sonntagabend fuhren wir voller Sehnsucht wieder zurück nach Bad Salzuflen. Nach zwei Drehtagen haben wir es tatsächlich geschafft, das komplette Team in unser Herz zu schließen, sich in unsere Arbeit zu verlieben und unglaublich viel Spaß und positive Energie aufzubauen.

 

  1. Drehtag:

Der letzte und dritte Drehtag war ganz uns gewidmet. Wir begannen mit der Szene die eigentlich am zweiten Drehtag gedreht werden sollte.

Dafür durften wir im schönen Kurpark, in Sport BH und T-Shirt bei ungefähr 8 Grad Celsius tanzen.

Aber wir sind ja Kälte gewohnt und haben es ohne jegliche Gänsehaut abdrehen können ;P

Dazu müssen wir sagen, dass sich das Team rührend um uns gekümmert hat und uns ständig dicke Jacken gebracht haben, wenn mal kurz eine Pause eintrat.

Endlich ging es zu unserer langersehnten Lieblingsszene. Der Szene wo wir mit unserer Leidenschaft glänzen konnten und den Anderen zeigen durften, wie schön unser Sport doch ist.

Make up , Haare, Kostüm, das Set und wir; alles war bereit für diese besondere Szene: die Schaulaufszene.

Für alle aus dem Team war dies eine neue und unglaublich aufregende Situation. Viele haben Eiskunstlauf noch nie live gesehen oder, träumten als Kind davon, eine Eisläuferin/ein Eisläufer  zu werden.

Neben den Drehs hatten wir natürlich auch etwas Zeit wieder Blödsinn zu machen und mal die Partner zu tauschen. 

Nicht nur der Tag blieb allen als Lieblingsdrehtag in Erinnerung, sondern auch die Musik zu der wir gelaufen sind, entwickelte sich in den nächsten Drehtagen bis zum Schluss zum Song des Teams. 

Es war ein unglaublich herzerwärmendes und erfüllendes Gefühl so viele strahlende und glückliche Menschen auf einem Fleck, vereint in einer Eishalle, zu sehen. Und nur ausgelöst durch unser Laufen, dem einfachsten für uns, was es gibt. Wir haben einfach getanzt, unsere Liebe geteilt und so viel zurück bekommen !

Wann bekommt man denn nochmal solch eine Chance, auch die aller Coolsten aus dem Filmteam weich werden zu lassen ? ;P

Als auch diese Szene abgedreht worden war, wurde es emotional. Schließlich war es unser letzter Drehtag.

Wir verabschiedeten uns, teilten ein paar kleine Dankeschön- Geschenke aus und hoffen den Ein oder anderen bei der Deutschen Meisterschaft  wiederzusehen!

 

 

 

 

So… nun war dieses unglaublich tolle Projekt leider zu Ende. Wir haben so viel neues gelernt, so viele tolle neue Menschen getroffen und eine neue Leidenschaft von uns beiden entdeckt, dass man eigentlich gar nicht darüber traurig sein darf!

Wir wollen uns auch noch einmal im Blog bei all den fleißigen Persönlichkeiten bedanken und uns zutiefst vor euch verbeugen, dass ihr uns solch unvergessliche, tolle, fröhliche Momente geschenkt habt, an denen wir noch einige Zeit zehren werden. Wir haben euch alle, die Teil dieses Projektes waren, mit vollem Umfang in unser Herz geschlossen!

Es war eine kleine Abwechslung in der Wettkampfphase, die uns sehr gut getan hat und die wir mit jeder einzelnen Sekunde genossen haben!!

Noch mehr Eindrücke bekommt ihr selbstverständlich in dem bereits, bald auf Youtube stehenden, Video –  Blog zu sehen!! Klickt euch rein und lasst euch selbst von der ganzen Atmosphäre mitnehmen!

Aber jetzt heißt es weiter trainieren, die maximale Leistung rauskitzeln und dann sehen wir uns auch schon wieder bei der Premiere des Filmes für die deutschen Kinos !!!

 

Alles Liebe

Kati & Tim